Alle Artikel in: Kulturherbst

Mit Ringelnatz, Mozart und Paganini gegen den Winterblues

Der Kulturverein Bienenbüttel lädt zum Jahresende zu zwei Veranstaltungen ein, die mit Wortwitz, Poesie und romantischen Klängen einen gemütlichen und besinnungsreichen Winterabend herbeizaubern. Am 28. November geht es um die Wortkunst, der Abend heißt: ECHT VERBOTEN! Das Ringelnatz-Programm eine musikalische Lesung von Achim Amme aus Hamburg, feinfühlig auf dem Akkordeon begleitet von Ulrich Kodjo Wendt Achim Amme, ausgebildeter Schauspieler und vielfach ausgezeichneter Vortragskünstler lädt uns mit diesem Abend ein, seine Leidenschaft für den Dichter, Humoristen und Kabarettisten Joachim Ringelnatz zu teilen. Neben den populären humoristischen Gedichten und Geschichten („Kuddel Daddeldu“), die stets ein wenig an der Grenze zum Nonsense daherkommen, gibt es in Ammes Programm aber auch Raum für die tiefgründigen unbekannteren Seiten des Dichters. Achim Amme und Ulrich Kodjo Wendt leuchten in Wort und Musik das facettenreiche Werk des unkonventionellen Beobachters aus, dessen scharfer Blick uns auch heute noch überrascht, erstaunt und amüsiert, vielleicht mehr denn je! Am 28. November um 20 Uhr im Gemeindehaus der St. Michaeliskirche, Bienenbüttel, Kirchplatz 6. In die Weihnachtszeit einstimmen können sich die Besucher des zweiten Abends mit einem …

Fotomalereien

Gemalte Fotos Ralf Habermann stellt im Rathaus aus. Vernissage am Freitag, 10. Oktober. „Eigentlich waren die Bilder ein Zufall!“ sagt der Bienenbütteler Grafiker Ralf Habermann über seine Werke, die vom 10. Oktober an im Bienenbütteler Rathaus zu sehen sind. Als er begann sein Dia-Archiv aufzuräumen und die besten Fotos scannte, um sie ins digitale Zeitalter zu retten, überzeugten ihn die Ergebnisse nicht wirklich. Mit einem Fotobearbeitungs-Programm machte er sich an die Arbeit, um die unscharfen Aufnahmen irgendwie ansehnlicher zu machen. Die Dateien wurden dabei immer wieder kopiert, umgefärbt und in mehreren Ebenen übereinander gelegt. Dabei enstanden Bilder, die entfernt an colorierte Skizzen auf vergilbten Papier erinnern. Die fertigen Stücke werden schließlich auf Leinwand gedruckt und – ganz so, wie man es mit einem Ölbild machen würde – auf Rahmen gezogen. Habermann, der an der „Armgartstraße“, dem Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Hamburg, Grafik-Design studierte, nennt die Arbeiten „Fotomalereien“. Waren es anfangs hauptsächlich Motive der Lüneburger Altstadt, sind im Laufe der Zeit auch Ansichten von Bienenbüttel, Hamburg, Dresden und anderen Städten hinzu gekommen. Aber eigentlich sind der …