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„Charleys Tante“ war op Besök – Wat hebt wi lacht….

Die letzten warmen Sonnenstrahlen des ersten echten Frühlingstages in diesem Jahr tauchten die Bienenbütteler Grundschule noch in romantisches Abendlicht, als auf der Bühne ein komödiantischer Dauerbrenner Fahrt aufnahm: Das bestens aufgelegte Ensemble der niederdeutschen Bühne „Sülfmeister“ brachte am Samstag (6. April) den komödiantischen Dauerbrenner „Charleys Tante“ nach Bienenbüttel – op Platt. Das aufwändige und liebevolle Bühnenbild hatte die Eingangshalle der Schule in einen Theatersaal verwandelt, der sich schnell füllte, und in dem sich schon bald eine erwartungsfrohe Stimmung  verbreitete. Und kaum hatte das Spiel begonnen, gerieten die Zuschauer in den Bann dieser verrückten Geschichte um Anstand und Schicklichkeit und vor allem um Verwirrungen und Verwicklungen, die gerade in diesem Theaterstück zur Perfektion geraten sind. „Charleys Tante“ ist eine Paraderolle für komödiantische Schauspieler und die Titelrolle wurde in dieser Inszenierung von Johannes Möddel sympathisch und mit viel Schalk im Blick gegeben. Aber auch das gesamte Ensemble –hielt unter der Regie von Erika Döhmen gekonnt und gewitzt den Spannungsbogen – wie häufige Lacher und Szenenapplaus bewiesen. Die dösigen Studenten Thies (Olaf Sander) und Charley (Rolf Schreckenbach) und …

Charlys Tante

Charleys Tante Was alles passieren kann, wenn „mann“ im Übermut als „Charleys Tante“ verkleidet in die Rolle einer Anstandsdame schlüpft und besonders dann, wenn die echte Tante auftaucht, das erzählt der beliebte Schwank des englischen Autors Brandon Thomas unnachahmlich, denn in dieser leichten und beschwingten Geschichte wird kein  Fettnäpfchen ausgelassen. Bereits vor 120 Jahren feierte „Charleys Tante“ Premiere und ist nach vielen Verfilmungen auch heute noch eine der bekanntesten Komödien der Welt. Die niederdeutsche Bühne „Sülfmeister e.V.“ präsentiert uns im 25. Jahr ihres Bestehens die plattdeutschen Fassung dieser berühmten englischen Travestiekomödie. Unter der Regie von Erika Döhmen und unter dem Motto „Wenn dat man gaud geiht“ speelt för uns een vergnoegt Ensemble.